[Aktion] Montagsfrage #40

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Die heutige Montagsfrage kommt für mich etwas unerwartet, da ich mir über das Thema ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht habe. Aber das Buchfresserchen wünscht sich eine Antwort, also werde ich meine grauen Zellen mal bemühen und ein wenig darüber nachdenken!

Diese Woche lautet die Frage:


Habt Ihr ein schlechtes Gewissen gegenüber Protagonisten, wenn die bspw. hungern müssen und Ihr nebenher futtert?



Wie schon erwähnt, habe ich mir über diese Frage eigentlich noch nie den Kopf zerbrochen. Wenn ich jetzt aber so darüber nachdenke, dann kann ich klar mit einem nein antworten. Zwar fühle ich mit den Charakteren durchaus mit, aber ich habe mich noch nie so sehr in ihre Lage versetzt, dass das auf mein Leben in irgendeiner Weise Einfluss genommen hätte. Ich freue mich für sie oder bedauere so manche ihrer Entscheidungen, aber irgendwo sollte das Ganze dann doch auch seine Grenzen haben - immerhin handelt es sich um eine fiktive Geschichte.


Wie sieht es bei euch aus? Wie mitfühlend seid ihr mit den Protagonisten?

Bis dahin wünsche ich euch einen tollen Start in die Woche!

Liebe Grüße

26 Kommentare:

  1. Mich hat die Fragestellung diese Woche auch perplex aus der Wäsche gucken lassen. ;o)

    Mein Beitrag

    Liebe Grüße
    Patricia

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    1. Huhu!

      Ja stimmt, die Fragenstellung ist auf jeden Fall etwas unerwartet :) Aber es ist ja auch immer spannend, sich über Dinge den Kopf zu zerbrechen, über die man vorher noch nie nachgedacht hat ;)

      Liebe Grüße

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  2. Hi Lisa!
    Mir geht geht es genauso wie dir. Mitgefühl ja, schlechtes Gewissen nein. Das geht dann doch etwas zu weit.
    LG Patricia

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    1. Hey Patricia,

      da kann ich dir nur zustimmen! Es würde meiner Meinung nach auch wirklich zu weit gehen, wenn ich mich so arg in die Protagonisten hineinversetzen würde. Ich will mir garnicht ausmalen, was es dann für einen Einfluss auf mich hätte, wenn sie im Kampf verletzt werden oder Ähnliches xD

      Liebe Grüße

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  3. Hallo liebe Lisa,

    Deiner Antwort habe ich nichts hinzuzufügen, denn genau so sehe ich das auch 😊

    Liebe Grüße und einen schönen Start in die Woche,
    Tanja 🌸

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    1. Hallihallo Tanja!

      Ich hab auch beim Stöbern bisher noch niemanden entdeckt, der auf die Frage eine wirklich andere Antwort gegeben hat ;)

      Liebe Grüße

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  4. Hallo,
    mir geht es ähnlich. Allerdings habe ich meine Frage noch ein wenig erweitert, nämlich um die Frage, welche Wichtigkeit oder welchen Stellenwert das Essen für uns hat. Meine Antwort findest du auf vielleserin.de.
    Viele Grüße,
    Marie

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    1. Hallo Marie!

      Deine Erweiterung hört sich interessant an, ich werde gleich mal bei dir vorbeischauen und mir deine Antwort durchlesen :)

      Liebe Grüße

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  5. Huhu Lisa,

    das sehe ich genauso: Mitgefühl muss Grenzen haben. Alles andere wäre doch arg ungesund. Oder soll ich jetzt aufhören zu essen, nur, weil der Protagonist einer fiktiven Geschichte hungert?

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    1. Hallihallo Elli :)

      Da sind wir durchaus einer Meinung! Ich finde auch, dass Empathie Grenzen haben sollte, besonders wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt!

      Liebe Grüße

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  6. Ich seh es genauso. Es ist alles fiktiv und hat auf die Charaktere auch keinerlei Einfluss, was ich mache, deshalb fände ich es bescheuert, sich deshalb schlecht zu fühlen. Ist ja nicht so, als hätte ich Katniss was von meinem Essen abgeben können :D

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    1. Huhu Jacquy!

      Ein wirklich gutes Beispiel - wobei sich Katniss sicherlich sehr über dein Essen gefreut hätte xD Aber bei Empathie muss es eben einfach Grenzen geben und bei mir sind die bei einer fiktiven Geschichte spätestens an diesem Punkt erreicht!

      Liebe Grüße

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  7. Hi Lisa,

    mir geht es genau wie dir. Hatte mir noch keine Gedanken darüber gemacht und bin auch zu dem Schluss gekommen, dass ich zwar mit den Protagonisten mitfühle aber kein schlechtes Gewissen bzgl. ihrer Lebensumstände habe.

    Liebe Grüße
    Bella

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    1. Hallo Bella :)

      Es wäre auch wirklich etwas übertrieben, wenn man sich so arg in die Geschichte hineinsteigern würde. Mit den Protagonisten mitfühlen ist ja in Ordnung, aber gleich hungern, nur weil sie es tun, übersteigt dann doch eine gewisse Grenze!

      Liebe Grüße

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  8. Liebe Lisa,

    wie mich ein Buch berührt oder nicht, ob ein Protagonist hungert oder z.B. traurig ist, kommt natürlich auch immer ganz darauf an, ob es sich um eine fiktive Geschichte handelt oder nicht.

    Auch fiktive Geschichten berühren mich oder machen mich betroffen, wütend, traurig usw. und dass ist auch gut so. Aber ein schlechtes Gewissen, wenn ein Protagonist in einer erfundenen Story verhungert, habe ich definitiv nicht.

    Anders ist meine Lese-Situation natürlich, wenn ich weiß dass es sich um eine reale Geschichte handelt. Ich möchte nicht unbedingt sagen, dass ich dann ein schlechtes Gewissen habe, aber ich werde dadurch angestoßen meine eigenen Handlungen im Alltag zu überdenken, um verantwortungsbewusster zu agieren. Diese Reaktion bzw. Haltung halte ich für absolut gesund und wichtig.

    Viele Grüße

    Nisnis

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    1. Huhu!

      Wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt, dann fühle ich durchaus auch mit den Protagonisten mit. Ihr Schicksal berührt mich und ich kann auch ihre Emotionen meist gut nachfühlen. Aber zu hungern, nur weil mein Protagonist gerade hungert, so weit würde ich dann doch nicht gehen. Es gibt immerhin bei der Empathie auch Grenzen und die sind bei mir tatsächlich dann erreicht, wenn eine fiktive Persönlichkeit Einfluss auf mein Leben hat.

      Da ich sehr selten auf einer wahren Geschichte basierende Bücher lese, kann ich dazu nicht viel sagen, aber ich finde es toll, dass du für dich aus deinen Büchern etwas für den Alltag herausziehen kannst :)

      Liebe Grüße

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  9. Hallo Lisa,
    wieder einmal eine sehr schöne Frage. Ich bin da ganz deiner Meinung: Auch ich kann da gut unterscheiden und weiß, dass es sich bei den Romanhelden immer noch um fiktive Personen handelt.
    Sicherlich empfinde ich Wut, Liebe etc. mit ihnen, wenn der Roman gut geschrieben wurde. Sicherlich kann es auch Szenen geben, die mir vielleicht den Appetit verderben. Aber dass ich jetzt nichts Essen mag, weil der Protagonist gerade hungern muss?! Ich denke nicht.

    Ganz liebe Grüße Tanja

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    1. Hallo liebe Tanja :)

      Ich finde es auch ein wenig übertrieben, zu hungern, nur weil es der Protagonist im Buch gerade tut. Ich will mir dann garnicht ausmalen, was mit mir passieren würde, wenn der Protagonist mal schwer verletzt oder ganz unglaublich müde ist xD

      Da gibt es für mich einfach Grenzen. Ich fiebere gerne mit aber sobald ich das Buch zuschlage, kehre ich wieder in mein normales Leben zurück :)

      Liebe Grüße

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    2. Huhu Lisa,

      hast du denn auch schon mal so eine Situation gehabt, dass dir beim Lesen etwas der Appetit vergangen ist? Ich hatte das bei einem Zombiebuch (ich habe gerade den Namen vergessen), bei dem Kinder zu Untoten geworden sind. Dort wurden Operationen zum Zwecke der Forschung an deren Gehirnen vorgenommen. Bei diesem Buch ist mir wirklich einmal der Appetit vergangen.

      Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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    3. Hallo liebe Tanja :)

      So direkt kann ich mich an eine solche Situation nicht erinnern, aber meine Schwester hat mal ein Buch gelesen, in dem ein Mensch sehr detailliert gehäutet wurde... um die Geschichte habe ich dann einen weiten Bogen gemacht!

      Liebe Grüße

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  10. Ist ja quasi fast die gleiche Antwort....also wir verstehen uns ;)

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  11. Ich habe mir auch noch nie Gedanken darüber gemacht. Dennoch, interessante Frage. Bin aber deiner Meinung. Es handelt sich um fiktive Geschichten, also sollte man es nicht übertreiben.

    Liebe Grüße,

    Andreea

    http://andreealiest.blogspot.de/

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    1. Huhu Andreea!

      Ja die Frage ist durchaus interessant, aber es ist dann wohl doch ein wenig übertrieben, so extrem mit den Protagonisten mitzufühlen ;) Ein bisschen kann man sich da schon reinsteigern, aber bitte nur in Maßen. Und Hungern, nur weil es die Personen im Buch tun, stößt bei mir dann doch an gewisse Grenzen!

      Liebe Grüße

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  12. Uii, darüber habe ich auch noch nie so richtig nachgedacht. Aber die Frage ist schon interessant. Einige Bücher reißen mich schon ziemlich mit, aber dass ich mich wirklich schlecht fühle, ist ir bis jetzt noch nie vorgekommen. Dann macht das Lesen ja gar keinen Spaß mehr.

    Liebe Grüße
    Maxi von Die Vorleser ♥

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    1. Hallöchen Maxi :)

      Mir geht es da genauso! Es gibt natürlich Bücher, die mich emotional ziemlich mitnehmen, aber dass ich aufs Essen verzichte, nur weil die Protagonisten hungern, das geht mir dann doch etwas zu weit ;)

      Liebe Grüße

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