[Rezension] Heliopolis - Die namenlosen Liebenden (Bd.2) von Stefanie Hasse

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Achtung, diese Rezension kann Spoiler enthalten, da das Buch Teil einer Reihe ist!





Titel: Heliopolis - Die namenlosen Liebenden
Autorin: Stefanie Hasse
Verlag: Loewe
Erscheinungsdatum: 14. Januar 2019
ISBN-13: 978-3743202566
Preis: 16,95€ (Hardcover) und 12,99€ (eBook)
Seitenzahl: 400
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Leseprobe: hier




Die Magie der letzten Stadt verlischt. Gemeinsam mit ihren Freunden wird Prinzessin Akasha zur Erde gesandt, um einen magischen Kristall zu finden, der dem Diĝir seine Kraft zurückgibt. Nun kehren sie nach erfolgreicher Mission nach Heliopolis zurück. Doch Akasha befindet sich im Zwiespalt. Der Aufenthalt auf der Erde hat ihr in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet, sodass sie nicht mehr weiß, wem sie wirklich trauen kann: ihrem Vater, dem Herrscher der letzten Stadt oder ihrer Mutter, der Anführerin der Rebellen? Auch ihr Herz ist zwischen zwei verschiedenen Männern hin- und hergerissen. Liebt sie Riaz, dem sie seit vielen Jahren versprochen ist? Oder Dante, dem sie auf der Erde nähergekommen ist?


Akasha Themis:

Akasha hat ihre Mutter wiedergefunden. Ihre Magie wurde auf der Erde initiiert. Nun zweifelt sie an ihrer ehemals heilen Welt. In einigen Jahren soll sie ihrem Vater Zaahir auf den Thron der letzten Stadt nachfolgen - doch ist das wirklich Akashas Herzenswunsch? Als Trägerin des leeren Zeichens könnte sie einen Wendepunkt in der Geschichte von Helipolis markieren, doch ihre Zweifel stehen ihr im Weg und sie muss sich entscheiden: für die Liebe, für die Familie und für die letzte Stadt!  

Riaz Deimos:

Riaz ist Akashas bester Freund und Verlobter. Gemeinsam wollen sie die letzte Stadt zu einem besseren Ort machen. Er ist ein Formwandler und kann mithilfe seiner Begabung sogar durch Wände gehen. Auf der Erde haben sich beide voneinander entfremdet - wird es ihnen in Helipolis gelingen, ihre wackelige Bindung zueinander wieder zu festigen?

Dante Letos:

Dante besitzt die Gabe des Hauses Seth und ist in der Lage, Emotionen zu manipulieren. Er kann sie verstärken, verändern, aber auch hervorrufen, was gar nicht vorhanden ist. Als Sohn von General Leemal wäre auch er ein geeigneter Heiratskandidat für Akasha, doch mit seiner abweisenden Art hat er ihre einstmalige Freundschaft bereits vor langer Zeit zerstört. Oder? 


Stefanie Hasse hat mich mit dem ersten Band ihrer Dilogie rund um die uralte Magie der letzten Stadt und die Freunde Akasha, Riaz, Yasmeen, Malak & Dante völlig mitgerissen. Im Januar ist die langersehnte Fortsetzung „Heliopolis - Die namenlosen Liebenden“  erscheinen. Nach der Mission zur Erde, die Akasha in Haileys Bewusstsein erlebt hat, steht die Rückkehr nach Heliopolis kurz bevor. Die Wiedervereinigung mit ihrer lange totgeglaubten Mutter hat vieles verändert und die Karten neu gemischt. Es gibt endlich Hoffnung auf ein baldiges Ende der schrecklichen Krankheit, der die letzte Stadt anheimgefallen ist. Doch dazu muss der magische Kristall, der Diĝir, mit seinem Zwilling wiedervereint werden.

Trotz meiner Begeisterung für Akashas Geschichte ist mir der Einstieg nur schwer gelungen. Es gibt eine einleitende Zusammenfassung der Geschehnisse aus dem ersten Band. Dennoch wollte der Funke nicht so recht überspringen. Die Zeilen haben mich kaum gefesselt, an einige Charaktere könnte ich mich kaum noch erinnern. Dadurch haben sich die ersten Kapitel sehr gezogen. Bis zur Rückkehr nach Heliopolis hätte ich das Buch jederzeit aus der Hand legen können.

Akasha steht einmal mehr vor Entscheidungen, die sich nicht nur auf ihr Leben, sondern auf die gesamte Bevölkerung der letzten Stadt auswirken werden. Wem soll sie vertrauen - ihrer Mutter oder ihrem Vater? Auch ihr Herz ist entzwei gerissen, denn sie kann die gemeinsame Zeit mit Dante auf der Erde einfach nicht vergessen. Doch sie ist mit Riaz, ihrem besten Freund verlobt, mit dem sie viele schöne Erinnerungen verbindet. Da Ash als Ich-Erzählerin durch die Geschichte leitet, sind ihre Gedanken und Emotionen zu jeder Zeit transparent. Sie ringt mit sich selbst und lässt sich am Ende von ihrem Herzen leiten. Im ersten Band von Heliopolis griffen die Figuren ineinander, die Freunde waren unzertrennlich, während im zweiten Band der Fokus nun unverkennbar auf Akasha liegt. Sie muss ihre Rolle als Prinzessin wieder einnehmen, doch die Erde hat ihren Blickwinkel verändert und Ash sieht viele Dinge mit neuen Augen.

Nach und nach lüftet sie die Geheimnisse, die den Diĝir und seinen Zwilling umgeben, aber auch Geschehnisse aus der Vergangenheit werden aufgedeckt, die ausgerechnet ihre Eltern vor ihr verborgen haben. Stefanie Hasse versteht sich geschickt darauf, ihre Leser immer wieder in unterschiedliche Richtungen zu locken, wobei sich erst gegen Ende ein passendes Gesamtbild offenbart. Es gibt auf jeden Fall so einige Überraschungen!

Sprachlich hat mir auch der Folgeband wieder gut gefallen, auch wenn die Handlung an einigen Stellen kleine Sprünge ohne Details macht. Die Auflösung des Handlungsstrangs ist besonders zum Ende hin sehr fesselnd und temporeich. Wie der Titel schon vermuten lässt, spielt eine aus dem ersten Band bereits bekannte alte Legende dabei eine Rolle - aber allzu viel möchte ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten! 

"Heliopolis - Die namenlosen Liebenden" ist ein packendes Abenteuer voll uralter Magie. In einer lebendigen Wüstenstadt muss Akasha zu sich selbst finden und entscheiden, welchen Weg sie für sich selbst, aber auch für ihr Volk einschlagen will. Im Vergleich zum ersten Band kann die Fortsetzung dennoch nicht ganz mithalten, was für mich hauptsächlich an dem zähen Einstieg und kleineren Details an der Auflösung lag, die mich einfach nicht überzeugen konnten.



Band 1: Heliopolis - Magie aus ewigem Sand
Band 2: Heliopolis - Die namenlosen Liebenden


Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann und ihren lesebegeisterten Kindern in Süddeutschland. Wenn sie nicht gerade selbst in fremden Buchwelten versinkt oder darüber bloggt, denkt sie sich fantastisch-romantische Geschichten aus und liebt es, ihre Leser mit unvorhergesehenen Wendungen zu überraschen. Und manchmal hat dabei natürlich auch das Schicksal seine Hände im Spiel.


Vielen Dank an Loewe für die Bereitstellung
dieses Rezensionsexemplars!

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