[Rezension] Undying - Das Vermächtnis (Bd.1) von Meagan Spooner & Amie Kaufman

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Originaltitel: Unearthed
Titel: Undying - Das Vermächtnis
Autorinnen: Meagan Spooner & Amie Kaufman
Erscheinungsdatum: 25. Juli 2018
ISBN-13: 978-3737356008
Preis: 19,00€ (Hardcover) und 16,99€ (eBook)
Seitenzahl: 496
Genre: Science Fiction, Jugendbuch
Leseprobe: hier




Amelia und Jules. Gesetzlose Plünderin und genialer Sprachforscher, deren Wege sich zufällig auf einem unbewohnten Planeten der Galaxis kreuzen: auf Gaia, der ehemaligen Heimat der Unsterblichen. Und obwohl beide aus völlig unterschiedlichen Gründen ins All gereist sind und keine gemeinsamen Ziele verfolgen, schließen sie sich zusammen, um die Geheimnisse des Planeten zu erkunden. Doch die beiden sind nicht die einzigen Eindringlinge auf Gaia. Auch andere Plünderer suchen ihr großes Los und erhoffen sich den Fund ihres Lebens auf dem unerforschten Planeten. Jules und Amelia müssen zusammenhalten, um zu überleben und den Gefahren des Alls zu trotzen. Dabei kommen sie sich trotz aller Unterschiede unerwartet nahe …



Amelia Radcliffe:

Amelia ist zu allem bereit, wenn es um ihre jüngere Schwester Evie geht, die als Leibeigene auf der Erde lebt und nur mit einer Unsumme an Geld freigekauft werden kann. Schon ihr ganzes Leben spart Amelia, nimmt jeden schmutzigen Job an und hat die High-School abgebrochen, um bereits früher Geld beiseitelegen zu können. Ihr Vorstrafenregister ist für eine 17-Jährige beträchtlich, doch auf Gaia erhofft sie sich nun den alles entscheidenden Coup.

Jules Thomas:

Jules hat einen tadellosen Lebenslauf vorzuweisen, als er sich freiwillig für die Expedition von Global Energy Solutions zur Erkundung des Planeten Gaia meldet. Er will in Oxford studieren, zählt zu den jüngsten Genies überhaupt und versteht als Linguist sowie Experte für Archäologie die Kultur der Unsterblichen wie kein zweiter. Doch kein Studium der Welt hätte ihn auf die Erlebnisse im All vorbereiten können …


Amelia und Jules stammen vom selben Planeten und könnten doch nicht unterschiedlicher sein. Sie hält sich mit illegalen Gelegenheitsjobs über Wasser, während er das privilegierte Leben der oberen Gesellschaftsschicht genießt. Und doch greifen beide wie Zahnräder ineinander, als es für sie auf dem Planeten Gaia ums Überleben geht. Auf der Erde wären sie sich wahrscheinlich niemals begegnet, doch nun hängt ihr Schicksal voneinander ab.

Gaia ist ein unbewohnter Planet, Lichtjahre von der Erde entfernt, der einst von der Spezies der sogenannten Unsterblichen bevölkert wurde. Jules ist auf Gaia, um den Ursprung dieser Alienrasse zu ergründen und ihre Kultur besser zu verstehen. Und er sucht nach dem Grund für ihren Untergang. Amelia hingegen ist hinter der Technik der Unsterblichen her, die sie auf der Erde zu Geld machen will, um ihre kleine Schwester Evie aus der Sklaverei freizukaufen.

In bester Indiana Jones Manier erkunden die beiden gemeinsam den Planeten, der voller Fallen und unerwarteter Gefahren steckt. Leider muss ich allerdings anmerken, dass sich mein Kopfkino nur träge geregt hat. Die gesamte Kulisse blieb blass, das Setting doch eher uncharakteristisch und erinnerte zu stark an die Erde, um für mich als Schauplatz einer Science Fiction-Reihe zu dienen. 

Die Beziehung der beiden Hauptcharaktere ist etwas Besonderes und das Autorinnenduo legt großen Wert auf deren glaubwürdige Entwicklung. Das anfängliche Misstrauen, das allmählich einem zögerlichen Vertrauen weicht und schließlich die Tür für tiefere Gefühle aufstößt, wird authentisch geschildert. Es ergibt sich ein stetes Auf und Ab, denn die Beziehung von Jules und Amelia ist alles, aber nicht einfach. Besonders die Szenen, in denen die selbstbewusste Amelia dem etwas weltfremden Jules den Kopf geraderückt, haben mir immer wieder ein Schmunzeln entlockt. 

Auch die Handlung weiß immer wieder mit brenzligen Situationen zu fesseln, aus denen sich die beiden Hauptcharaktere meist nur mit einer gehörigen Portion Glück retten können. Das Ende von „Undying - Das Vermächtnis“ kommt plötzlich, mischt alle Karten neu und lässt den Leser vollkommen in der Schwebe hängen. Ein einziger Satz wirft so viele neue Fragen auf, dass ich am liebsten direkt weiterlesen würde. Leider müssen wir uns bis zum Erscheinen der Fortsetzung noch etwas gedulden, denn mit „Undying“ erscheint der zweite Teil voraussichtlich im Januar 2019 erst auf Englisch. Ich bin definitiv gespannt!




Band 1: Undying - Das Vermächtnis (im engl. Original Unearthed) 
Band 2: Undying (engl.)

Amie Kaufman und Meagan Spooner sind langjährige Freundinnen und Teilzeit-Mitbewohnerinnen, die die Welt bereist haben, aber noch nicht die Galaxie. Sie sind sich jedoch sicher: Auch das ist nur noch eine Frage der Zeit. Meagan lebt zurzeit in Asheville, North Carolina, Amie in Melbourne, Australien. Obwohl sie so weit voneinander entfernt wohnen, eint sie ihre Liebe zu Roadtrips, leckeren Zwischenmahlzeiten und Space Operas.


Vielen Dank an FISCHER Sauerländer  für die Bereitstellung
dieses Rezensionsexemplars!

4 Kommentare:



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  1. Hallo,
    mir hat das Buch insgesamt auch gut gefallen, auch wenn es einige Längen hatte. Es war aber vor allem auch das Ende, dass mich dann richtig fesseln und überraschen konnte. Daher bin ich auch gespannt, wie es weitergehen wird.
    Viele Grüße
    Anja

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    1. Hallo Anja!

      Das Ende hat mich auch ziemlich überrascht - mit einem solchen Ausgang hatte ich wirklich nicht gerechnet. Deshalb freue ich mich auch schon sehr auf den zweiten Band, den ich trotz einiger Durchhängerim Auftakt auf jeden Fall lesen werde.

      Liebe Grüße

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  2. Hallo Lisa,
    das hört sich richtig gut an. Etwas schade finde ich zwar, dass das Setting nicht so gut ausgearbeitet wurde, aber die Beziehung zwischen den beiden und die spannenden Szenen könnten das wieder gut machen (?!). Übele Cliffhanger hatte ich in letzter Zeit auch ziemlich oft in Büchern. Das ist wirklich gemein, wenn der nächste Band noch länger auf sich warten lässt. Ich kann so gut verstehen, dass du jetzt am liebsten gleich weiterlesen würdest. Ich bin sehr gespannt, was du zum zweiten Teil sagen wirst.

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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    1. Huhu Tanja!

      Dass das Setting so stark an die Erde erinnert, hat mich schon etwas enttäuscht. Natürlich haben die spannenden Szenen das wieder etwas wettmachen können, aber ein kleiner Wermutstropfen ist doch geblieben.

      Cliffhanger ärgern mich direkt nach dem Lesen immer sehr - bis ich mir das nächste Buch geschnappt habe 😂

      Liebe Grüße

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