[Rezension] Partem - Wie die Liebe so kalt (Bd.1) von Stefanie Neeb

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Bücherblog. Rezension. Buchcover. Partem - Wie die Liebe so kalt (Band 1) von Stefanie Neeb. Jugendbuch. Fantasy. Dragonfly.



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Titel: Partem - Wie die Liebe so kalt
Autorin: Stefanie Neeb
Verlag: Dragonfly (zum Buch)
Erscheinungsdatum: 25. Mai 2021
Preis: Hardcover - 18,00€, eBook - 14,99€
Seitenzahl: 480
Genre: Jugendbuch, Fantasy





Klappentext

Liebe kann jeden verwunden, doch niemanden so sehr wie Jael. Sein Auftrag ist es, anderen die Gefühle zu stehlen, und dafür muss er eiskalt sein. Als Jael auf Xenia trifft, schlägt sein Herz zum ersten Mal seit langem schneller. Dabei ist Xenia eigentlich ein ganz normales Mädchen - mal davon abgesehen, dass sie Geräusche hört, sobald sie jemanden berührt. Nur bei Jael herrscht Stille in ihrem Kopf. Die beiden sind füreinander bestimmt, doch können sie sich den Fängen derjenigen entziehen, die es auf Xenias Herz abgesehen haben? Und wird Jael für Xenia seine eigentliche Mission verraten? (Quelle: Dragonfly)


Rezension

Wenn ein kaltes Herz plötzlich entbrennt … (Quelle: Dragonfly)

In Jaels Welt haben Gefühle keinen Platz, denn als Mitglied des Partems ist es seine Aufgabe, die Gefühle anderer zu stehlen. Doch als er bei seinem neuesten Auftrag auf Xenia trifft, wird seine Gefühllosigkeit auf eine harte Probe gestellt. Für Xenia bringt Jael die langersehnte Stille, denn der ist der einzige, den sie berühren kann, ohne lärmende Geräusche zu hören. Sie scheinen füreinander bestimmt und doch bringen sie einander in tödliche Gefahr, wenn sie zusammen sind.

Ich wusste nicht, was mich in Partem - Wie die Liebe so kalt erwarten würde, aber sicher kein dichtes Erzählgeflecht aus mehreren Perspektiven. Denn anders als der Klappentext vermuten lässt, stehen neben Xenia & Jael noch weitere Jugendliche im Mittelpunkt der Erzählung, die im Verlauf der Handlung auf die eine oder andere Weise zusammenfinden, wodurch der Figurenpool unerwartet groß ist. Dennoch greifen die einzelnen Kapitel stets passend ineinander, sodass sich die vielen Perspektivenwechsel definitiv nicht negativ auf die Handlung auswirken, sondern diese - ganz im Gegenteil! - eher bereichern.

Nichtsdestotrotz wirkt die Story stellenweise recht undurchschaubar. Was steckt hinter dem Partem? Was verbirgt sich hinter den besonderen Fähigkeiten der Protagonisten? Ich hoffe sehr, dass die Fortsetzung hier noch einige Lücken schließen kann. Denn durch die vielen offenen Punkte hat es recht lange gedauert, bis ich mich innerhalb des Buchs einigermaßen zurechtgefunden habe. Erst weit nach der Hälfte waren die gröbsten Wissenslücken geschlossen, dennoch hat es sich so angefühlt, als hätte ich einen Vorgängerband mit allen Erklärungen zur Geschichte nicht gelesen. Für den Auftaktband einer Dilogie ist das Grundgerüst bislang also leider etwas dürftig.

Der Schreibstil wird von vielen kurzen, abgehackten Sätzen dominiert, der dem gesamten Text eine gewisse Atemlosigkeit verleiht und stellenweise auch etwas emotionslos wirkt - was insbesondere bei Jaels Passagen natürlich absolut passend ist. Durch das hohe Tempo verliert die Handlung aber auch in einem gewissen Maß an Farbe. Für schmückende Details oder ausschweifende Erklärungen fehlt die Zeit. Auch nach den letzten Zeilen bin ich deshalb noch immer etwas ratlos, denn so vieles bleibt beim Lesen doch zu sehr verschleiert.

Abgesehen von kleinen Kritikpunkten habe ich doch ein gutes Gefühl, wenn ich nach dem Lesen an das Buch denke. Zwar haarscharf an zu wenig Informationen vorbeigeschrammt, aber gerade so, dass ich neugierig auf den zweiten Band bin. Hier muss dann allerdings einiges nachgeliefert werden, damit diese grundlegend faszinierende Grundidee nicht erneut mit einem ganzen Sack voller Fragezeichen ausgeschmückt wird.

Fazit: Mysteriös & düster. Mit Partem - Wie die Liebe so kalt verfolgt Stefanie Neeb einen durchaus spannenden Grundgedanken, der sich allerdings durch fehlende Hintergrundinformationen beim Lesen nicht allzu gut auswächst. Nach dem Auftaktband fehlt es der Geschichte noch etwas an Aussagekraft, wobei ich sehr hoffe, dass hier in Partem - Wie der Tod so ewig (ET: 25. Januar 2022) noch nachgebessert wird.


Bewertung

Bücherblog. Rezension. Bewertung. 3 Sterne.
Vielen Dank an Dragonfly für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!


Reiheninformation

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Band 1: Partem - Wie die Liebe so kalt
Band 2: Partem - Wie der Tod so ewig (ET: 25. Januar 2022)


Über die Autorin

Stefanie Neeb studierte Germanistik, Musik und Sport in Hannover. Neben dem Schreiben entwirft sie eigene Modedesigns, schlüpft in ihre Flamencoschuhe oder packt ihren Koffer und reist durch die Weltgeschichte. Ihr realistisches Jugendbuch-Debüt im Fischerverlag wurde für den Paul-Maar-Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendbuch nominiert. Mit Partem taucht sie zum ersten Mal in die Fantasy-Welt ein. Nach vielen Stationen im In- und Ausland wohnt sie aktuell mit ihrer Familie in Frankfurt. (Quelle: Dragonfly)


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Bildrechte: Lisa B. (Prettytigers Bücherregal) | Buchcover: jeweilige Verlage & Designer

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  1. Hallo Lisa,
    mich konnte das Buch damals etwas mehr überzeugen, als es bei dir der Fall war. Es ist schade, dass es so lange gedauert hat, bis du dich in der Geschichte etwas "wohler" gefühlt hast. Zum gewissen Teil kann ich das auf jeden FAll verstehen, weil sich viele der Informationen wirklich erst sehr spät ergeben und man lange Zeit so gar nicht weiß, wie das alles zusammenhängt. Mich hat das aber wohl nicht so intensiv gestört, wie dich, was ja auch völlig okay ist. Geschmack ist eben verschieden. Neugierig gemacht hat mich das Ganze auf jeden Fall auch auf die Fortsetzung. Und wo ich dir noch zustimmen kann: ich hätte auch nicht erwartet, dass es so "viele" Figuren gibt, die man intensiver begleiten wird.
    Für mich müsssen in der Fortsetzung aber definitiv auch viele Fragen beantwortet werden (und ich hoffe, meine Erinnerungen an all die losen Enden sind dann noch gut genug ;) )
    Liebe Grüße
    Dana

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