[Rezension] Funkeln der Ewigkeit (Bd.4) von Jennifer L. Armentrout

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Achtung, diese Rezension kann Spoiler enthalten, da das Buch Teil einer Reihe ist!





Originaltitel: The Prophecy
Titel: Funkeln der Ewigkeit
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Verlag: HarperCollins
Erscheinungsdatum: 05. November 2018
ISBN-13: 978-3959672504
Preis: 16,99€ (Hardcover) und 13,99€ (eBook)
Seitenzahl: 416
Genre: Fantasy
Leseprobe: hier




»Das Kind der Sonne und der neue Gott werden ein neues Zeitalter hervorbringen, und die großen Schöpfer werden einer nach dem anderen fallen.«

Josie folgt ihrer Bestimmung: die Titanen in ihre Grabkammern zu verbannen. Gestärkt durch die Liebe zu Seth, der zum Gott des Lebens und des Todes aufgestiegen ist, bereitet sich Josie auf die epische Schlacht vor. Doch neben den Titanen lauert eine weitere tödliche Bedrohung auf Josie und ihre Mitstreiter. Denn nur wenn das größte aller Opfer erbracht wird, können sie den Krieg gewinnen und das Schicksal der Welt entscheiden …


Josephine (Josie) Bethel:

Josie wächst immer stärker in ihre Rolle als Halbgöttin hinein, auch wenn die fehlende Beziehung zu ihrem Vater Apollo sie noch immer belastet. Er ist der einzige noch lebende Verwandte, den sie hat und doch sucht er keinerlei Nähe zu seiner leiblichen Tochter.

Seth Diodoros:

Seth hat seinen neuen Status als Gott des Lebens und des Todes akzeptiert und ist an Josies Seite zurückgekehrt. Gemeinsam stellen sie sich den Titanen zum letzten Kampf, um das Gleichgewicht und den Frieden für künftige Generationen endgültig wiederherzustellen.  

 
⇾ Ihr wollt mehr über die beiden Hauptcharaktere der Reihe von Jennifer L. Armentrout erfahren? Ausführliche Personenbeschreibungen findet ihr auch in meinen Rezensionen der ersten drei Bände: 



Mit „Funkeln der Ewigkeit“ führt Jennifer L. Armentrout ihre Götterleuchten-Reihe im mittlerweile vierten Band fort und bringt den Kampf der Halbgötter gegen die Titanen nun zu einem finalen Höhepunkt. Eine allerletzte Schlacht an der Seite von Seth, Josie und ihren Freunden. Noch immer sind die letzten Halbgötter nicht gefunden, doch die Zeit drängt. Die Titanen stürzen ganze Städte ins Chaos, bringen Tod und Verwüstung über ihre Feinde. Inhaltlich hat Jennifer L. Armentrout also definitiv noch das ein oder andere Ass im Ärmel.

Dennoch lässt mich „Funkeln der Ewigkeit“ zwiegespalten zurück, denn es sind viele grundsätzlich gute Ansätze nicht vollends ausgeschöpft worden. Noch immer geht die eigentlich packende Grundhandlung in Seths und Josies Liebesgeschichte unter. Denn auch dieses Mal steht die Romanze im Vordergrund und der Kampf gegen die Titanen wirkt beinahe nebensächlich. Hinzu kommt der hohe Erotikanteil, der mich persönlich nicht überzeugen konnte. Es kommt immer wieder zu expliziten Szenen, wenn Josie und Seth sich alleine in einem Raum befinden, was das Vorankommen der eigentlichen Handlung behindert. Einige Passagen habe ich deshalb schlicht und ergreifend überblättert, da es mir einfach „too much“ war.

Leider wird der Plot insgesamt nicht gerade geradlinig verfolgt und einige Kapitel haben mich somit schwer enttäuscht. Besonders das Finale und die Auflösung des roten Fadens wirken platt, werden unspektakulär und übereilt abgehandelt. In unbefriedigender Kürze findet Jennifer L. Armentrouts vierbändige Reihe ihren inhaltlichen Höhepunkt. Davon abgesehen gibt es natürlich auch den ein oder anderen Kniff, sodass einige Erzählstränge auch sehr schön aufgelöst werden.

Herzzerreißende Szenen werden von humorvollen Passagen abgelöst und immer wieder unterbrechen actionreiche Abschnitte den Alltag am Covenant. Emotional bedient „Funkeln der Ewigkeit“ eine durchaus ansehnliche Palette. Dennoch hätte deutlich mehr aus der Idee herausgeholt werden können. So habe ich das Buch schlussendlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus der Hand gelegt. Ein weiterer Kritikpunkt bleibt auch im vierten Band der Reihe nach wie vor bestehen: trotz ihrer ereignisreichen Vergangenheit, siezen sich Seth und Aiden noch immer, was der Geschichte eine unpassende Steifheit verleiht. Obwohl es ein Wiedersehen mit nahezu allen bekannten Figuren aus den ersten Bänden der Reihe gibt, kommen doch einige zu kurz oder fallen als Teil der Erzählung völlig weg, was sich für den Abschluss der Reihe einfach nicht richtig anfühlt.

Funkeln der Ewigkeit“ schließt den Kreis, sodass in der Gesamtheit keine offen Punkte verbleiben. Allerdings sind einige Lösungen für Fans der Reihe sicherlich unbefriedigend. Es fehlt an Tiefgang und durchdachten Auflösungen der Handlung, die stellenweise doch sehr einfach zu einem Ende gebracht wird. Trotz all der Kritik bin ich froh, den vierten Teil der Reihe gelesen zu haben, denn er bildet ein Ende für Josie und Seth, mit dem ich doch sehr zufrieden gewesen bin :)



Band 1: Erwachen des Lichts
Band 2: Im leuchtenden Sturm
Band 3: Glanz der Dämmerung
Band 4: Funkeln der Ewigkeit

Ihre ersten Geschichten verfasste Jennifer L. Armentrout im Mathematikunterricht. Heute ist der bekennende Zombie-Fan New York Times und SPIEGEL-Bestsellerautorin und schreibt Fantasy- und Liebesromane für Jugendliche und Erwachsene – und denkt nicht mehr an die schlechten Mathenoten von damals…

Vielen Dank an HarperCollins  für die Bereitstellung
dieses Rezensionsexemplars!

2 Kommentare:



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  1. Schade, dass dich das Buch nicht so überzeugen konnte. Das neue Obsidian - SpinOff soll aber sehr gut sein :)

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    1. Huhu!

      Die Obsidian Reihe habe ich bisher leider nicht gelesen, aber die Bücher stehen noch auf meiner Wunschliste 😍

      Liebe Grüße

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